Die Russische Revolution im 20. Jh.

St. Petersburg, Militär vor Winterpalast - Quelle: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 183-S01260Die mittelalterliche Ständegesellschaft Russlands im frühen 20. Jahrhundert, die autoritäre Regierung des Zaren, die wirtschaftliche Notlage der Bauern und 80% der Arbeiter waren die wichtigsten Ursachen für die Russische Revolution. Aufstände und Bewegungen gegen die Zarenherrschaft blieben erfolglos, bei dem Aufstand am sogenannten “Blutsonntag” am 22. Januar 1905 ließ Nikolaus II. die Demonstration blutig niederschlagen.

Der Arbeiterstreik war die mächtigste Bewegung, sie legte zwischenzeitlich wichtige Bereiche wie Telegraphie, Eisenbahnverkehr und Post lahm. Der Zar gab der Arbeiterbewegung teilweise nach und machte Zugeständnisse. Das Oktobermanifest versprach dem Volk eine Gesetzgebende Versammlung (Duma) vom gewählten Volksvertretern sowie Freiheits- und Bürgerrechte. (more…)

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Die Weimarer Republik ab 1919

Das deutsche Reich - Weimarere Republik 1919-1937 - Quelle: Wikipedia (under the terms of the GNU Free Documentation License)Die Nachkriegszeit im deutschen Reich brachte eine parlamentarische Demokratie hervor. Die neu gegründete Staatsform bzw. der Parlamentarismus traf in der Bevölkerung auf keinerlei Zustimmung, dies förderte die Entwicklung von links wie auch rechts Extremisten bzw. extremistischer Gruppierungen die meist gewalttätigen Aufstände anführten. Um 1924 Stabilisierte sich die Lage in der Republik, bis 1929 begeisterte der Aufschwung die Wirtschaft und das kulturellen Leben. Diese Jahre bekamen auch den Namen “Goldene Zwanziger”. Im Oktober 1929 erfasste die Weltwirtschaftskrise auch die Weimarer Republik. Die Frustartion der Bevölkerung während der Krisenzeit schlug sich in den Wahlergebnissen der Reichstagwahl vom 14. September 1929 nieder. Die Nationalsozialisten steigerten ihre Wahlergebnisse auf über 18%, die auch offen den Sturz des parlamentarischen Systems anstrebten. Bis in das Jahr 1930 kam trotz heftiger Bemühungen keine arbeitsfähige parlamentarische Regierung zu Stande, zunächst sollte von Heinrich Brüning eine Minderheitsregierung gebildet werden. Brünnings Macht hatte den Umfang des Reichspräsidenten er konnte Notverordnungen erlassen und auch den Reichstag auflösen, später wurde Brüning zum Rücktritt gedrängt. Das entstandene Kabinett unter Reichspräsident Franz von Papen setzte er selbst am 20. Juli 1932 Staatsstreichartig ab. Bei den Anschliessenden Reichstagswahlen am 31. Juli 1931 erhielt die Partei Adolf Hitlers die NSDAP über 37% aller Stimmen.

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Der erste Weltkrieg von 1914 bis 1919

Klagenfurter Zeitung vom 1. August 1914Das Wettrüsten der Länder führte nach der Kriegserklärung Österreichs zum ersten Weltkrieg. Nach dem Attentat auf das österreichische/ungarische Thronfolgerpaar versagten am 28. Juni 1914 alle Bemühungen einer Konfliktlösung. Seit der Kriegserklärung Österreichs und Deutschlands gegen die Staaten der Triple-Entente Frankreich, Großbritanien und Russland befanden sich diese im Krieg. Stellungskriege an den Heimatfronten lösten ab 1916 Not und Elend aus (1916 Kohlrübenwinter), Materialschlachten an der Westfront verschlangen Unsummen und verschlimmerten die Lage der Bevölkerung zusehens. Die industrielle Produktion wurde weitestgehend auf die Produktion von Kriegsmaterial umgestellt, dies begünstigte die Nahrungsmittelknappheit. Im November 1918 endete der erste Weltkrieg mit ca. neun Millionen toten Soldaten und ca. sechs Millionen getöteten Zivilisten. Am Ende standen erhebliche Änderungen in der Machtverteilung Europas und nahn Ostens, das osmanische Reich war zerschlagen, Russland, Österreich/Ungarn und Deutschland waren ab diesem Zeitpunkt keine Monarchien mehr. In Deutschland musste Kaiser Wilhelm II. seinen Thorn räumen, die Weimarer Republik wurde ausgerufen. (more…)

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Konflikte & Konfliktlösungen von 1871 bis 1914

1871- Proklamation des Deutschen KaiserreichesDie Reichsgründung in Versailles im Jahr 1871 sollte vordergründig die Vereinheitlichung von Währungen, Maßen, Gesetzen, Gewichten, Zöllen und Steuern stehen. 1876 Gründete man die Reichsbank, der Zahlungsverkehr wurde nun mit der Mark (1 Mark = 100 Pfennig) abgewickelt.

Das aufstrebende deutsche Reich löste bei den anderen europäischen Mächten Besorgnis aus, einer neuen Großmacht standen sie misstrauisch gegenüber. Sie fürchteten um ihre militärische Stärke, Expansions- und Revanchestreben, auch einen erneuten Krieg um Kolonien.

Bismarcks Aussenpolitik wirkte genau diesem Misstrauen entgegen, seine Ziele waren: Verlagerung der Konflikte nach Osten, Rußland zu einem Bündnis mit dem deutschen Reich bringen, Ausgleich zwischen England und Rußland, Verhinderung eins Bündnisses zwischen Rußland und Österrecih, Verhinderung eines Bündnisses zwischen England und Frankreich.

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Zeitalter des Imperialismus

Edward Linley Sambourne zum Kap-Kairo-PlanImperialismus ist die Errichtung eines Herrschaftsverhältnisses duch einen Staat über ein oder mehrere Länder mit dem Ziel möglichst großer Einflußnahme sowie wirtschaftlicher Ausbeutung. Ein anderes Ziel ist die Schaffung eines großen Reiches.

Imperialistische Länder wollten den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen, sie wollten den kolonisierten Gebieten überlgen sein. Fortschritte in der Kommunikation, Aufbau von Infrastrukturen und Produktionssteigerungen führten zu Spannungen und zur Aufteilung der Länder und Kontinete.

Hauptaustragungsort der Kolonialisierung und somit der Kontinet mit dem größten Konfliktpotential war im gegen Ende des 19. Jahrhunderts Aufrika. Viele Kolonialmächte versuchten auf den zumeist unterentwickelten Kontinent ihren Einfluss auszuweiten. Die Mächte kamen allesamt aus dem europäischen Raum, so wurde Afrika von Frankreich, Goßbritannien, das Deutsche Reich, Italien und einigen andere Ländern unterteilt. (more…)

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Die soziale Frage – Lösungsversuche

Weber 1846 - PauperismusInfolge der Industriellen Revolution stand die soziale Frage im Vordergrund, wobei soziale Missstände geklärt werden mussten. Die rasche Bevölkerungszunahme in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die zunehmende Industrialisierung brachten das Elend in manchen Bevölkerungsschichten zum Vorschein.

Die fortschreitende Industrialisierung bedeutete für das Handwerk, den Bauern und dem ländlichen Gesinde einen einschneidenden Abschwung. Die Abwanderung in städtische Industriezentren vom ländlichen Gebieten sorgte für öffentliches und politisches Aufsehen.

Es gab vielfältige Probleme dersich die soziale Fragestellen musste: kein Anspruch auf Krankengeld oder Rente, kein soziales Auffangnetz für Arbeiter, kein bezahlter Urlaub, keine Tarifverträge, Minderansehen mancher Bevölkerungs- bzw. Arbeitershichten, schlechte Arbeitsbedingungen, Verkauf der Arbeitskraft für geringen Lohn, Unternehmerwillkür, schlechte Wohnverhältnisse, Krankheiten, Auflösung der traditionellen Familie, Verlust von Freiheit und Sozialkontakten, Frauen- und Kinderarbeit, fehlende Sozialgesetzgebung etc. (more…)

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Revolutionen

Mule Spinnmaschine Jenny von Baines um 1835Wenn man von Revolutionen spricht betrachtet man in erster Linie die Ursachen, diese können Politisch, Kulturell jedoch auch Technischer bzw. Industrieller Natur sein. Die treibenden Kräfte für die Hervorbringung sind ebenso verschieden wie die Ursachen. Die Endergebnisse hingegen sind häufig ein radikaler Umsturz, meist tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Veränderungen, seltener auch dauerhafte Auswirkungen wie die der Industrielle Revolution.

Politische Revolutionen gab es zuhauf - 1688 die Glorious Revolution in Großbritannien, 1789 die Französische Revolution, 1848 in Ungarn, Frankreich, Italien und Deutschland, 1905 in Rußland, 1910 in Mexico usw., diese waren oft politisch und wurden häufig blutig niedergeschlagen.

Technische Revolutionen hingegen gab es eher selten, da dessen Kategorisierung bzw. Einstufung oft als epochales Ereignis bewertet wurden. So wurden die neolithischen Revolution, Industrielle Revolution, Grüne Revolution, Digitale Revolution meist ohne genaue Jahreszahl jedoch mit Angabe des Jahrzehnts oder Jahrhunderts genannt. (more…)

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Die Bismarckära

Bismarck wurde bekannt durch seine „Zuckerbrot und Peitsche“ – Politik, er trieb das Nationalgefühl und den Nationalstolz voran. Er war adelig und Großgrundbesitzer und niemals Kaiser, er war nur Kanzler und führte die schriftlichen Angelegenheiten, er was also nur des Kaisers Sekretär.

Der Dualismus zwischen Österreich und Preußen über die Vorherrschaft im deutschen Reich wurde von einem weiteren Krieg, dem Krimkrieg 1853-1856 zwischen Russland und dem Osmanischen Reich überschattet. Russland wollte seine Position stärken und Zugang zu den Weltmeeren erlangen, nahe liegend war somit ein Zugang über das Schwarze Meer und dem Bosporus. Österreich sieht in diesem Konflikt seine Grenzen bedroht und mischt sich ein, währenddessen Preußen seine beobachtende Position beibehält. Durch Preußens neutrales Verhalten gewinnt es an Ansehen und der Dualismus zwischen Russland und dem Osmanischen Reich verändert sich zum Vorteil Preußens.

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Nationale Bewegungen

Aufstände und Freiheitskämpfe für eine neue nicht absolutistische Herrschaft. Polen wird durch die russische Übermacht eine russische Provinz. Griechenland verliert ebenfalls und bekommt einen Bayer als König. Italien gewinnt dem Kampf um bürgerliche Freiheit ebenfalls nur zu Teilen. (more…)

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Nationalversammlung

Die Nationalversammlung in Frankfurt hatte folgende Aufgaben zu lösen bzw. zu entscheiden. Soll der entstehende Staat eine Groß- oder Kleindeutsche Staatenlösung sein, also mit oder ohne Österreich. Außerdem wurde die Staatsform sowie die Verfassung beraten (Bürger und Menschenrechte, Rechte des Parlaments). (more…)

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Der Wiener Kongress 1815

Der Wiener Kongress schuf eine gerechte Ordnung in Europa und sicherte lange Zeit den Frieden. Frankreich, Großbritannien, Russland, Österreich, Preußen, Deutsche Staaten. (more…)

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Napoleons Aufstieg und Herrschaft

Napoleon wurde 1769 in Ajaccio auf Korsika geboren später besuchte er die Militärschule in Brienne. Bis 1799 arbeitete er sich Kontinuierlich zum Feldherrn, Diktator sowie Reformer hoch.  (more…)

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Die Französische Revolution II

1789 wurde der Startschuss für die Revolution gegeben wodurch sich diese rasch ausbreitete. Die Landbevölkerung zog zu den Herrschafts- und Gutshöfen sowie zu den Schlössern um ihre Forderungen mit Nachdruck zu vertreten. Dies zeigte bei der Obrigkeit natürlich Wirkung. (more…)

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Die Französische Revolution

Die ungleiche Verteilung des Besitzes und der Last des dritten Standes, was den 1. und 2. Stand zwangsläufig mit ernähren musste, führte zur Krise in der Ständegesellschaft. Die Finanzkrise wurde durch Kolonialisierung, andauernde Kriege und ein teures Heer herbeigeführt. (more…)

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Absolutismus

Absolutistische Herrscher wurden von Gott ernannt und konnten Gesetze erlassen ohne Sie selbst beachten zu  müssen. Besondere Kennzeichen waren die Verstaatlichung sowie die Aufstellung stehender Heere aber auch die Einbeziehung der Kirche in das Staatswesen. (more…)

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Die geographischen Entdeckungen

Da die Türken bzw. das osmanische Reich die Handelswege in den Osten wie zum Beispiel Indien, China, Japan versperrten, musste neue Handels- und Transportrouten gesteckt werden. Die Seefahrt in den Westen nahm an Bedeutung zu. 1492 brach Columbus auf, um Edelmetallvorkommen in fernen Ländern zu sichern. (more…)

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Bauernkrieg (1524-1525)

Die Forderungen der Bauern entwickelten sich unabhängig von Luthers Thesen. Luther unterstützte zu keiner Zeit den Aufstand, er selbst fordert von der Obrigkeit wieder für Ordnung zu sorgen. Er mahnte aber auch zur Anerkennung der Forderungen durch die Obrigkeit. Der Bauernkrieg wurde 1525 bei Bad Frankenhausen blutig niedergeschlagen. (more…)

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Katholische Reform

Das Konzil von Trient (1545-1563) tagte über Beschlüsse die der Gegenreformation dienten. Unter anderem wurden folgende Themen präzisiert: Ämterkauf, Verweltlichung, Ablasshandel, Lebenswandel der Geistlichen, Hofhaltung des Papstes. (more…)

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Die Neuzeit

Kunst und Künstler in dieser Zeit geben ihren Werken neue Inhalte. Häufig wurde der Glaube und die Religion, der Mensch sowie die Antike als Gegenstand bzw. Inhalt verwendet. Die Zentralperspektive findet Einzug in der Darstellung. Man bezeichnet diese Zeit auch als Humanismus oder Renaissance – Wiedergeburt der Antike. Die Katholische Kirche besass das Bildungsmonopol und unterhielt auch meisst die Bildungseinrichtungen. Sie betrieb damals schon primitiven Buchdruck mit Holzplatten und bestimmte wer und was dieser für eine Ausbildung absolvierte. (more…)

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Mittelalter

Als Mittelalter bezeichnet man die Epoche von 500 bis 1500 also von der Antike bis zur Neuzeit. Die dominierende Wirtschafts- und Gesellschaftsform war der Feudalismus. (more…)

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