Die Französische Revolution II

1789 wurde der Startschuss für die Revolution gegeben wodurch sich diese rasch ausbreitete. Die Landbevölkerung zog zu den Herrschafts- und Gutshöfen sowie zu den Schlössern um ihre Forderungen mit Nachdruck zu vertreten. Dies zeigte bei der Obrigkeit natürlich Wirkung.

Die Ständeordnung wird durch Gleichheit und Freiheit eines jeden ersetzt, die Nationalversammlung beschliesst die Aufhebung der Feudallasten also den Abgaben, Dienstleistungen und Steuern die gegenüber seinem Herren zu erbringen waren. Die Kirche wird enteignet und bekommt Schuldverschreibungen.

Zur Inflation führt der Druck von Papiergeld das zur Aufrechterhaltung der Zahlungsmethoden gedacht war. Dir Kirche spaltet sich vom Staat. Soziale Aufgaben werden vom Staat übernommen genauso wie die Bezahlung der Priester und Würdenträger. Ein Teil der Bevölkerung, die Aktivbürger, hatten sich ein Mitspracherecht erstritten. Passiv- und Aktivbürger trennte eine Steuergrenze.

Die Gewaltenteilung liess der Rechtssprechung einen eigenen Zuständigkeitsbereich. Paris wird nach der Verabschiedung der ersten Verfassung wieder Machtzentrum. Der König wurde auf seiner Flucht auf Befehl der Nationalversammlung festgenommen.

  • 1789 – Ausweitung der Revolution auf das Land
    - Abschaffung der Ständeordnung (Erklärung der Bürger- und Menschenrechte)
    - Aufhebung der Feudallasten (Frondienste, Abgaben)
  • 1790 – Enteignung der Kirchen (Ausgabe- und Schuldverschreibung)
    - Druck von Papiergeld führte zur Inflation
    - Trennung von Staat und Kirch
  • 1791 – Verabschiedung der ersten Verfassung (Konstitutionelle Monarchie)
  • 1795 – Vorläufiges Ende der Revolution
  • 1808 – Kaiser-Treffen in Erfurt (Napoleon, Russ. Zar Alexander sowie ein Gesandter des Kaisers von Österreich)