Passat Zirkulation

Das äquatoriales Wärmetief wandert mit dem Zenitstand der Sonne minimal um ca. 5° nach Norden und Süden. Das Gebiet der höchsten Erwärmung befindet sich am Äquator, durch ständige Sonneneinstrahlung herrschen aufsteigende Luftmassen, diese kühlen sich ab und werden nach Norden und Süden abtransportiert. Die Konvektionsströmung transportiert die extrem erwärmte Luft nach oben wodurch sich in Bodennähe ein Tief- und in der Höhe ein Hochdruckgebiet bildet. Stetig aufsteigende Luftmassen drängen die oberen Luftschichten zu den Polen hin ab, auch Passatoberschicht genannt, diese kühlen sich ab und sinken größtenteils bei ca. 30° Breite zu Boden. Die Passatgrundschicht ist der Teil der zum Äquator zurück weht, wobei sie sich wieder stetig erwärmt und zu steigen beginnt. Die Passatinversionsschicht ist eine ca. 100 bis 300 Meter starke Luftschicht in Form von inversen (vertauschten) Luftschichten. Aufsteigende feuchte Luftmassen werden während ihrer Abkühlung wieder erwärmt, eine Wolkenbildung findet somit nicht statt, daraus resultiert ein ganzjährig richtungsbeständiger warmer und trockener Wind. Dieser Passatwind weht von den Rossbreiten ca. 30 Breitengrad in die äquatoriale Tiefdruckrinne bzw. Innertropische Konvergenzzone (ITC) hinein.

Der Monsun

Der Monsun ist ein Halbjährlich seine Richtung ändernder Wind. Es ist der Teil des Passates der von der Winterhalbkugel auf die Sommerhalbkugel weht. Durch die besondere geographische Lage Indiens ist der Monsunregen (ca. 3 Monate) in diesen Gebieten besonders ausgeprägt. Die mit Feuchtigkeit beladene Luft vom Ozean trifft auf das Indische Festland und bewegt sich in Richtung Inland bis zum Himalaya, dessen 8000 Meter sind unüberwindbar für die schweren Luftmassen, es erfolgt eine Abregnung über Indien.