Mittelalter

Als Mittelalter bezeichnet man die Epoche von 500 bis 1500 also von der Antike bis zur Neuzeit. Die dominierende Wirtschafts- und Gesellschaftsform war der Feudalismus.

Inhaltsübersicht

  • Struktur des Mittelalters
  • Das Lehnswesen
  • Fronhofverband
  • die Verwaltung des Frankenreich
  • Städtegründungen ab 1200
  • der Stadtbegriff
  • Schriftliche Quellen
  • Gilde und Zünfte

Struktur des Mittelalters

Ständegesellschaft – Die Einteilung der Stände erfolgte meisst nach Abstammung, Bildung, Beruf oder Besitz. Es herrschte eine hierarchische Ordnung mit abgeschlossenen sozialen Gruppen.

Ständegesellschaft

Ständegesellschaft

Das Lehnswesen

Personenverbandsstaat weil persönliche Bindungen die Beziehungen bestimmten. Die politische und ökonomische Macht ging von den Königen auf die Landesfürsten über, die ihre Macht innerhalb eines unveränderlichen Geflechts aus Lehnbeziehungen ausübten. Das gemeine Volk bestellte den Boden und stützte so die Macht von Adel und Kirche.

Lehnswesen

Lehnswesen

Fronhofverband

Als Fronhof wird der herrschaftliche Gutshof (Herrenhof) bezeichnet. Ein Fronhofverband stellt eine Art Netzwerk von mehreren Fronhöfen dar. Die einzelnen Höfe waren wirtschaftliche und herrschaftliche Zentren, sie wurden vom Gutsherren selbst, einem Meier oder einem Vogt bewirtschaftet.

frohnhofverband

Fronhofverband

Die Bauern, die dem Fronhof unterstellt waren leisteten ihre Frondienste, entrichteten Bodenzins und sonstige Abgaben. Hierfür bekamen sie Schutz und Hilfe.

die Verwaltung des Frankenreich

Hochzeit des Frankenreiches war um 814 im frühen Mittelalter. Die Östlichste Grenze stellte der Oberlauf der Elbe dar. Der grösste Teil der Bevölkerung waren die Bauern, grössere Ortschaften oder Städte gab es zu damaliger Zeit kaum.

Im Reisekönigtum gab es keine Hauptstadt. Der komplette Hofstaat reiste das ganze Jahr durch das Reich. Dieses wurde somit von wechselnden Orten, den Pfalzen manchmal auch Bischofsstädten, regiert.

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Königlicher Hof

Städtegründungen ab 1200

Die Bedingungen für die Enstehung einer Stadt sind Gewerbe- und Handelstätigkeit sowie hohe Erträge in der Landwirtschaft. Es folgt der Übergang zur Dreifelderwirtschaft.

dreifelderwirtschaft

Dreifelderwirtschaft

Eine grosse Errungenschaft damaliger Zeit war der Bodenwendepflug. Die “Schollen” wurden bereits damals anschliessend mit der Egge geglättet.

Städte entstanden an Flüssen, häufig an Flussmündungen, an Wegekreuzungen, um Burgen, Fronhöfen, Pfalzen, Klöstern und Abteien. Auch wurden alte Römerstädte wiederaufgebaut.

der Stadtbegriff

  • Zusammenballung von Menschen auf engen Raum
  • Ummauerung
  • Arbeitsteilige Gesellschaft (Gewerbe und Handel)
  • Marktplatz für Gewerbe und Handel
  • Mittelpunktfunktion für das umliegende Land
  • enthielt Zentren und Einrichtungen für Administration, Justiz, Bildung, Kultur, Kirche etc.
  • gegenüber der ländlichen Umgebung war die Stadt ein Rechtsbezirk (umfriedete Verwaltungseinheit)
  • stellten auch Residenzstädte des Fürstentums dar

schriftliche Quellen

Als schriftliche Quelle bezeichnet man schriftliche Aufzeichnungen aus der Vergangenheit.

  • Briefe, Tagbücher, Urkunden
  • Bücher, Zeitungen, Berichte
  • Verträge, Gesetzestexte

Gilde und Zünfte

Die wichtigste Aufgabe dieser beiden Organisationen in der Mittelalterlichen Stadt war die Kontrollfunktion.

Zünfte regelten Beispielsweise die Lehr- und Gesellenjahre sowie die Anzahl der Auszubildenden. Die Gilde war u. a. verantwortlich für die Transporte, in Küstenregionen auch für den Schiffsbau.

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Gilde und Zünfte